Marc Quinn X Dior

19.10.2016, Kunst Mode
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In der Baker Street in London gibt es jetzt die größte Dior Boutique Großbritanniens. Im Zuge der Eröffnung wurde die limitierte Edition von klassischen Handtaschenmodellen des Hauses vorgestellt, die in einer Kollaboration mit dem Künstler Marc Quinn entstanden ist.

Der gebürtige Londoner Künstler spricht mit hyperrealistischen Ölgemälden die Beziehung des Menschen zur Natur an. Seine Motive, meist weiße, schwarze und violette Orchideen, schmücken nun einige Handtaschenikonen und kleinere Lederaccessoires.

Die floralen Prints sind ein Symbol für das Verlangen des Menschen nach Kontrolle über die unbändigbare Schönheit der Natur. Ein Thema, mit dem sich Quinn in seinen Werken befasst.

Daneben ziert auch eine menschliche Iris mehrere Taschen. Ursprünglich stammt das Wort Iris aus dem Griechischen und bedeutet in dem Zusammenhang so viel wie Regenbogen. Für den Künstler ist die Farbvielfalt des Auges der Inbegriff von Individualität. In deren Mitte klafft das schwarze Loch der Pupille, ein Symbol für alle Mysterien und Ungewissheiten unseres Lebens.

Diese symbolträchtige und zugleich dekorative Kunst ziert nun das Leder der limitierten Kollektion. Neben den anderen Modellen, ist die Fossil Record Bag nicht bedruckt, sondern wird in silbernem Leder von einer floralen Prägung geschmückt. Die Klassiker von Dior werden zu Statement-Bags.

Der Marke gelingt es mit der Kollaboration erneut, Kunst und Mode in einer tiefgreifenden und authentischen Zusammenarbeit miteinander zu verknüpfen.

 Text: Laura Greiff

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