Ambush: Surplus Sound System

12.02.2017, Mode
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Das japanische Designduo kreiert Streetwear-Ästhetik mit einem hohen qualitativen Anspruch.

Das japanische Label Ambush welches bei seiner Gründung im Jahr 2008 als experimentelles Schmucklabel begann, entwickelte sich in den letzen Jahren zu einer der angesagtesten Brands in Sachen Unisexmode. Die Designs spiegeln die Ästhetik des urbanen Tokios wieder und werden in Japan handgefertigt. Nachdem die Marke im Jahr 2015 auf der Pariser Modewoche ihr Debüt feierte, folgten schnell Design-Kollaborationen mit, den ebenfalls japanischen Modehäusern, Sacai und Undercover, sowie mit Louis Vuitton, dessen Kreativdirektor Kim Jones ein enger Freund der beiden Ambush-Gründer, Verbal und Yoon, ist.

Die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2017 des Labels trägt den Namen Surplus Sound System. Das dazugehörige Lookbook wurde fotografiert von, Numéro Homme Fotografin, Eloise Perry und gestyled von Robbie Spencer, dem Creative Director von Dazed & Confused. Wie der Name bereits verraten lässt, wurde die Kollektion inspiriert von der Sound System Culture, die in etwa parallel zur Punk-Bewegung entstand. Die Kollektion kombiniert diese Jugendkultur-Einflüsse mit traditionellen Schnitten. Ambush hat, nicht zuletzt wegen Verbals Erfolg als Rapper, eine tiefe Verbundenheit zur Musik. Besonders deutlich wird dies durch ein grobgestricktes Oberteil, dessen Maschen aussehen wie Kabel mit Metall Plug-Ins. Weitere Keypieces sind ein Poncho aus grünen Bomberjacken und eine schwarze Weste mit Patches. Die Farbpalette erstreckt sich über rot und khaki bis hin zu schwarz und weiß. Vereinzelnd ist auch ein helles gelb oder blau zu sehen.

Bilder: PR

Livestream 14. Februar 15 Uhr: Tory Burch Herbst/Winter 2017/18

Der, zum Launch der SS17-Kollektion veröffentlichte, Kurzfilm macht mit leichten Kleidern und idyllischer Kulisse, Lust auf Sommer.