Rei Kawakubo: Eine Retrospektive

08.05.2017, Kultur Mode
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Die Entwürfe für ihr Label Comme des Garçons polarisieren schon seit den 80er-Jahren. Nun wurde der japanischen Designerin Rei Kawakubo eine Ausstellung für ihr Lebenswerk gewidmet.

Rei Kawakubo gilt als eine der revolutionärsten Designerinnen der heutigen Zeit. Tragekomfort war für sie stets wichtiger als das Aussehen ihrer Kleider. So ist es in ihren vergangenen Kollektionen schon mal vorgekommen, dass Oversize-Schnitte den Körper der Trägerin regelrecht verschlingen oder dass Kundinnen die aufwendig drapierten Kleidungsstücke nur mit fremder Hilfe anziehen konnten, weil die Schnitte einfach zu unübersichtlich waren. Die japanische Designerin lehnt sich stets gegen alle Modekonventionen auf, Regeln kennt sie beim Entwerfen ihrer Kleidung keine.

Wie revolutionär Kawakubos Designs wirklich sind, zeigt die ihr gewidmete Ausstellung im New Yorker The Costume Institute des Metropolitan Museums. Die erste Retrospektive, die, nach Yves Saint Laurent im Jahr 1983, einem lebenden Designer gewidmet wurde. Die Ausstellung zeigt 140 Kleidungsstücke, die seit der frühen Achtziger Jahre entstanden sind. Aufgeteilt ist die Präsentation der Kleidungstücke in neun unterschiedliche ästhetische Themenfelder: Absence/Presence, Design/Not Design, Fashion/Anti-Fashion, Model/Multiple, Then/Now, High/Low, Self/Other, Object/Subject und Clothes/Not Clothes.

Rei Kawakubos Arbeiten sind noch bis zum 4. September 2017 in New York zu sehen.

Bilder: Courtesy of Comme des Garçons. Photograph by © Paolo Roversi

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