Ausstellung: Optical Illusions Contemporary Still Life

07.08.2017, Kunst
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Traditionelle Stillleben werden dank zeitgenössischer Fotografie neu interpretiert

Waren es früher aufwendige Blumenarrangements oder reichlich gedeckte Tische, die sich auf Stillleben wiederfanden, so sind es heute vermehrt Alltagsgegenstände wie zum Beispiel Spielkarten oder Kugelschreiber.

Eine neue Ausstellung in der C/O Berlin Foundation zeigt noch bis zum 10. September eine innovative Herangehensweise an die jahrhundertealte Tradition des Stilllebens.  Optical Illusions – Contemporary Still Life, kuratiert von Ann-Christin Bertrand, präsentiert Werke von Lucas Blalock, Annette Helm, Antje Peters und Oskar Schmidt. Mag es anfangs wie konventionelle Alltagsfotografie aussehen, erkennt man auf den zweiten Blick, dass die Künstler versuchen bildnerische Konventionen aufzulösen und das Genre neu zu interpretieren. Während Lucas Blalock den Arbeitsprozess hinter fotografischen Bildern thematisiert, spielt Annette Helm mit teils irritierenden Elementen in ihren Fotografien. Antje Peters’ und Oskar Schmidts Arbeiten könnten gegensätzlicher nicht sein. So erinnert Schmidt an klassische Tafelbilder und überzeugt durch seine perfekte Inszenierung, während Peters gekonnt CDs, Parfums und Früchte wild miteinander mixt.

Optical Illusions Contemporary Still Life

bis 10. September 2017
C/O Berlin Foundation
Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin
Mo – So 11 – 20 Uhr

Bild 1: „20/47 (XI. Illusion)“ von Antje Peters

Bild 2: „Table (No.4)“ von Oskar Schmidt
Bild 3: „Helmholtz Sirene“ von Annette Kelm
Bild 4: „Good ld.“ von Lucas Blalock

Beitrag: Carmen Wolfschluckner
Bilder: PR

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