Die Kunst der Gegensätze

14.12.2018, Kultur Mode News
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Ob Underground und Mainstream, Punk und Glamour oder Kitsch und Workwear. Julia Seemann vereint in ihrer Herbst/Winter Kollektion 2018, was eigentlich nicht zu vereinen ist – und weiß damit, Spannungen zu erzeugen.

Hauptsächlich von persönlichen Erfahrungen inspiriert, nutzte Seemann für ‚Body Sensations‘ den New Age-Kult und die neue Spiritualität, die sie während ihrer amerikanischen Westküstenreise kennenlernte. Elemente aus der klassischen Arbeits- und Alltagskleidung werden in ihrer Kollektion in einen neuen Kontext gestellt, der durch eine originelle Mischung aus Volumen, Farben, Materialien, Drucken und Stickereien ausgelöst wird: Rougher Denim trifft z.B. auf glänzende Kristalle und T-shirts mit mystischem Print werden mit eleganten Damenkostümen kombiniert.

Dass Seemann gerne mit Kontrasten spielt, weiß man spätestens seit ihrer letzten Kollektion, die sich sowohl mit antiker Mythologie als auch den frühen Subkulturen der Musikszene Zürichs beschäftigte. Sie ist auch der Auslöser von ‚Body Sensations‘: Denn um die nostalgischen Andeutungen der Kollektion auch in die Gegenwart zu bringen, rief Seemann Anfang des Jahres zusammen mit Freunden eine gleichnamige Party-Reihe und Plattform für das Feiern von Underground-Musik ins Leben. Fans der Reihe dürfen sich auch hier auf ein modisches Highlight freuen, es gibt nämlich ab dem 17. Dezember eine dazu passende Merch-Kollektion bestehend aus Hoodie, Longsleeve und T-Shirt.

Die jeweils auf 21 Stück limitierten Kollektionsteile sind in Zürich von Hand gefärbt und gewaschen und ab dem 17. Dezember online erhältlich.

Beitrag: Aylin Yavuz
Bilder: PR

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