Artists To Watch: Chris Succo

27.09.2019, Kultur Kunst
 
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Der Düsseldorfer Chris Succo mag die großen Gesten in der Kunst und erreicht sie mit den Mitteln der Reduktion. In seinen fast ausschließlich schwarz-weißen und abstrakten Bildern fragt er nach den Bedingungen des Bildermachens. Angelegt wie riesige Skizzen oder spontane Notizen, die mit Ölfarbe auf die Leinwand gebracht sind, kreisen seine Malereien um die Fra-gen, was und wie man malen kann, und darum, wann ein Bild ein Bild wird, ohne gleich zu einem Bedeutungsträger zu werden. Die abstrakte Komposition, mit der er sich dem amerikanischen Expressionismus anschließt, bricht er humorvoll auf, in dem er zum Beispiel einen Boxsack neben seine minimalistischen Bilder hängt. Succos jüngste Bilder zeigen auch figürliche Elemente, die auf konkrete Geschichten anspielen, die der Künstler etwa im sagenumwobenen Hotel Chateau Marmont in Los Angeles erlebt hat.

Text: Robert Grunenberg

Dieser Beitrag erschien in der siebten Ausgabe der Numéro Homme Berlin. 

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